Kostenloser Leitfaden zum Datenhandling im variablen Datendruck

11. April 2014 | Von | Kategorie: Digitaldruck
Produktivität maximieren durch bessere Verarbeitbarkeit von PDF/VT-Dateien

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Die Auswirkungen schlecht entworfener PDF-Dateien auf Produktionsabläufe sind mit wachsender Nutzung des variablen Datendrucks (VDP) zu einem erheblichen Problem für Anbieter von Druckservices geworden. Zur Erstellung von VDP-Aufträgen werden unterschiedliche Softwareprodukte eingesetzt, sodass sich eine große Anzahl verflochtener Workflows entwickelt hat. Gleichzeitig sind die VDP-Aufträge immer umfassender und komplexer geworden, was die Verarbeitungsleistung der Digital Frontends (DFE) vor neue Herausforderungen stellt und den Digitaldruck verlangsamt. Der kostenlose, englischsprachige Leitfaden „PDF/VT richtig machen“ von Global-Graphics-Chef Martin Bailey empfiehlt Designern und Anwendern nun Vorgehensweisen zur Erstellung von PDF/VT-Dateien, die für eine schnelle und effiziente Verarbeitung in DFEs optimiert sind und somit VDP-Aufträge beschleunigen sollen.

Zur Zielgruppe, die der Leitfaden ansprechen soll, gehören unter anderem Grafikdesigner, Printbuyer, Produktionsmanager, Druckmaschinenbetreiber oder DFE-Entwickler im Digitaldruck. Herausgegeben wird der Leitfaden von Martin Bailey, Chief Technology Officer (CTO) bei Global Graphics Software und britischer Spezialist in den ISO-Gremien für die Entwicklung von PDF- und PDF/VT-Standards. Die Erstellung des Leitfadens wurde von mehreren Anbietern im VDP-Sektor finanziell unterstützt, darunter Directsmile, Global Inkjet Systems, HP Indigo oder Screen. Trotzdem nimmt der Leitfaden für sich in Anspruch, inhaltlich vollständig anbieterunabhängig zu sein, und wird auch von den Branchenverbänden PODi und Xplor sowie zahlreichen Anwendern und Branchenkennern empfohlen.

Das Hauptziel des Leitfadens sieht Martin Bailey darin, den Beteiligten ein einfaches Leitprinzip ins Bewusstsein zu rufen: „Vermeiden Sie zusätzliche, nicht erforderliche Verarbeitungsschritte im Druck-Workflow, wenn diese nicht mit einem Vorteil für den Designer, die Marketingabteilung oder den Empfänger des Druckerzeugnisses verbunden sind. Die Absicht liegt dabei nicht in der Einschränkung der Freiheit des Designers, die von ihm gewünschten visuellen Effekte zu erreichen. Es soll lediglich sichergestellt werden, dass das Design so effizient wie möglich in die Codierung einer PDF-Datei umgesetzt wird.“
Die Inhalte des Leitfadens sind so organisiert, dass Lesern genaue, praktische und auch konkret umsetzbare Informationen zur Verfügung gestellt werden, die für ihre Rolle in VDP-Projekten relevant sind. Die ersten beiden Abschnitte – „Warum PDF für VDP?“ und „Warum es auf Optimierung ankommt“ – vermitteln weniger technikorientierten Lesern beispielsweise einen Überblick über die wichtigsten Probleme. Der Inhalt wird anschließend technischer und richtet sich an Personen mit konkreter Beteiligung an den Arbeitsabläufen. Zu den behandelten Themen gehören die Optimierung von Bildern (zum Beispiel durch Anpassung der effektiven Bildauflösung an die Druckauflösung der Digitaldruckmaschine) und die Optimierung der Transparenz.

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