VDMB: Druckbranche benötigt qualifizierten Nachwuchs

17. Januar 2014 | Von | Kategorie: Ausbildung

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Die Druck- und Medienbranche beginnt, einen ersten Rückgang bei ausreichend qualifizierten Nachwuchskräften zu spüren. Rückgängige Ausbildungszahlen sind dabei nicht ausschließlich das Resultat der wirtschaftlichen Situation der Branche. Viele Unternehmen bilden nach wie vor aus, beklagen aber zunehmend einen Mangel an qualifizierten Schulabsolventen und können ihre freien Stellen teilweise gar nicht mehr besetzen.

„Wir bieten moderne Ausbildungs- und Arbeitsplätze, gute Bezahlung und spannende Perspektiven – für technisch interessierte Jugendliche ebenso wie für Kreative. Der Medientechnologe ist ein attraktiver und moderner Beruf mit Zukunft, der leider in der Öffentlichkeit oft nicht so wahrgenommen wird. Das muss sich ändern“, erklärt Claus Dünninger vom Mediahaus Biering in München, Mitglied im Arbeitskreis Bildungspolitik des VDMB und Vertreter der bayerischen Druckereien im ZFA und bildungspolitischen Arbeitskreis des bvdm.

Bei seiner Tagung im Zentrum für Druck und Medien in Ismaning war sich der Arbeitskreis Bildungspolitik des VDMB einig, dass das Image der Medienberufe – gerade im Bereich der Ausbildungsberufe – sowie das Gesamtimage der Printbranche gestärkt werden müssen. Den Verband sehen die Arbeitskreismitglieder dabei auf dem richtigen Weg. „Mit der Kampagne Die-Zukunft-wird-gedruckt sowie der stärkeren öffentlichen Präsenz des VDMB sind in den vergangenen Monaten die richtigen Schwerpunkte gesetzt worden. Das muss nun fortgeführt werden“, so Dünninger weiter.

Eine konkrete Maßnahme zur Unterstützung der Unternehmen in der Nachwuchswerbung war die erstmalige Präsenz des VDMB auf der Abiturientenmesse absolut.karriere Traumberuf Medien in der Hochschule München. „Die Teilnahme an der Messe war ein voller Erfolg. Die vielen Gespräche, die wir mit den aus ganz Südbayern angereisten Teilnehmern am VDMB-Messestand führen konnten, machen deutlich: Die Berufe der Druck- und Medienindustrie kommen bei jungen Menschen an und treffen auf reges Interesse – man muss sie den jungen Leuten nur näherbringen. Für den VDMB Grund genug, in Zukunft noch öfter auf ähnlichen Veranstaltungen die Fahne für Print hochzuhalten“, fasst Thomas Hosemann, Referent für Bildungspolitik im Verband, den erfolgreichen Auftritt zusammen.

 

Der Arbeitskreis Bildungspolitik

Der Verband Druck und Medien Bayern (VDMB) und das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) haben den Arbeitskreis Druck und Medien im Jahr 2001 ins Leben gerufen. Bei den zweimal jährlich stattfindenden Veranstaltungen des Arbeitskreises werden neue Forschungsergebnisse bekannt gegeben, Arbeitsprojekte vorgestellt und Informationen ausgetauscht. Dieses Forum dient zum gegenseitigen Kennenlernen sowie zum Erfahrungsaustausch zwischen Schule und Unternehmen. Es wird außerdem darüber diskutiert, wie die Ausbildung im Bereich Druck- und Medien optimal gestaltet werden kann und die Berufsbilder zukünftig ausgerichtet werden können.

 

Der Verband Druck und Medien Bayern

Als Stimme der Branche bündelt und vertritt der Verband Druck und Medien Bayern e. V. (VDMB) die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen gegenüber der Öffentlichkeit, der Politik und den Markt- und Tarifpartnern. Der Verband ist ein hochkompetenter, engagierter Servicepartner mit umfassenden Beratungs- und Qualifizierungsangeboten und eine einzigartige Plattform für den Austausch unter Branchenkollegen. Seine Schlüsselwerte sind Verbundenheit, Kompetenz und Engagement. Der VDMB ist auf einen zentralen Auftrag ausgerichtet: die Wettbewerbskraft seiner Mitgliedsunternehmen im rasanten Wandel der Medienmärkte nachhaltig zu stärken. Er versteht sich als Heimat der bayerischen Druck- und Medienwirtschaft.

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