Drucken im Mittelalter

29. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Geschichtliches

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Medienrevolution im Mittelalter

Wir schreiben das Jahr 1400 und es ward eine Zeit, da nur wenige Menschen Zugang zum geschriebenen Wort hatten und die wenigen, die dieses Privileg genossen, verfügten zum Lesen meist nur über die Bibel.
Mediale Reproduktion galt als blasphemische Utopie.
Nicht für Johannes Gensfleisch, oder wie wir Ihn kennen, Johannes Gutenberg (um 1400 – 1468).
Er lies für Millionen von Menschen den Traum der breitgefächerten Informationsverbreitung wahr werden. Johannes Gutenberg gilt als Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern und des mechanischen Buchdrucks.

Mit dieser revolutionären Errungenschaft begann in Europa ein neues Zeitalter – Bücher und andere Printmedien konnten plötzlich schnell reproduziert oder neu gedruckt werden. Streuung an die breite Masse. In der damaligen Zeit bisher unvorstellbar; Schreiber vervielfältigten mühsam per Hand und unterlagen nicht selten der Zäsur der klerikalen Obrigkeit.

Es ist nicht verwunderlich, dass der Buchdruck in Windeseile den gesamten europäischen Kontinent eroberte.

Eines der wohl populärsten Werke aus der Schmiede Johannes Gutenbergs ist die “Gutenberg-Bibel”.
Ästhetisch anmutend und technisch brilliant gefertigt – bahnbrechend im Mittelalter!

Johannes Gutenberg war Erfinder durch und durch, ein rastloser Tüftler, der unter anderem auch die erste Druckerpresse, eine ölhaltige Tinte und eine praktische Legierung aus Blei, Zinn und Antimon erfand. Weitere Neuerungen sollten folgen.

Über den Menschen Johannes ist jedoch sehr wenig bekannt und vieles bleibt bis heute spekulativ. Was wir jedoch sicher wissen ist eines – Herr Gutenberg ist die Lichtgestalt am Himmel der industriellen Massenproduktion von Büchern.

 

Quelle: http://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/medienrevolution-im-mittelalter-257.html

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