Digitale Drucksysteme: InkJet – DropOnDemand

18. September 2013 | Von | Kategorie: Digitaldruck

DOD Drucker (Drop On Demand, d. h., Geräte, die einzelne Tropfen verschießen) sind die uns bekannten Drucker, die in nahezu jeden 2ten deutschen Haushalt stehen.

BubbleJet

  • Bubble-Jet-Drucker erzeugen winzige Tintentropfen mit Hilfe eines Heizelements, welches das Wasser in der Tinte erhitzt. Dabei bildet sich explosionsartig eine winzige Dampfblase, die durch ihren Druck einen Tintentropfen aus der Düse presst. Hierbei kommen zwei Systeme zum Einsatz: Lexmark und HP bei der Deskjet-Reihe setzen auf flache Düsenelemente, die im Wesentlichen aus zwei Platten bestehen. Die dem Papier zugewandte enthält eine winzige Düsenbohrung und die Dampfblase bildet sich gegenüber dieser Bohrung (Sideshooter). Das Verfahren ist sehr einfach herzustellen und ist deswegen preiswert, hat aber den Nachteil einer begrenzten Lebensdauer der Druckköpfe. Es wird bei allen Wechseldruckköpfen verwendet. Canon arbeitet bei seinen Druckern mit einer Bubble-Jet-Technik, bei der sich die Düsen im rechten Winkel zu den Heizelementen befinden (Edgeshooter). Das Verfahren ist dem Piezo-Verfahren sehr ähnlich, nur dass der Auspressdruck nicht durch ein piezoelektrisches Element, sondern durch eine Dampfblase erzeugt wird. Das einzelne Heizelement arbeitet mit einer Frequenz bis 10 kHz.

Piezo-Drucker

  • Hersteller sind z. B. Canon, Lexmark und Hewlett-Packard (DeskJet-Reihe). Piezo-Drucker nutzen den Piezoelektrischen Effekt, durch den sich Keramikelemente unter elektrischer Spannung verformen, um Drucktinte durch eine feine Düse zu pressen. Die Tinte bildet Tropfen, deren Volumen sich über die Größe des angelegten elektrischen Impulses steuern lässt. Die Arbeitsfrequenz eines Piezokristalls reicht bis zu 23 kHz.

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