KBA Radebeul trotzt Elbhochwasser

13. Juni 2013 | Von | Kategorie: druckerNEWS, Sonstiges

Hochwasser-Schutzmaßnahmen zahlten sich aus

Anfang Juni stieg der Elbepegel in Dresden auf bedrohliche 8,76 Meter. Das waren nur 64 cm weniger als zur Jahrhundertflut im Jahr 2002. Damals kam das Werk der Koenig & Bauer AG (KBA) in Radebeul mit einer Schramme davon.

Vorsorglich wurden fertige Aggregate auf dem höher gelegenen Mitarbeiterparkplatz ausgelagert

 

Vorsorglich wurden fertige Aggregate auf dem höher gelegenen Mitarbeiterparkplatz ausgelagert

Wassereinbrüche sowie Schäden an Produkten und Produktionsanlagen konnten verhindert werden. Aus den Erfahrungen dieses Ereignisses setzte KBA in den vergangenen Jahren eine Reihe von Flutschutzmaßnahmen um. Diese zeigten beim Hochwasser in den vergangenen Tagen Wirkung: Relativ unspektakulär und mit nur wenig Manpower trotzte das Werk für Bogenoffsetmaschinen den Fluten und hielt die Produktion durchgängig aufrecht.

Vorsichtsmaßnahme: Die Gullydeckel wurden durch die Werksfeuerwehr verschlossen und mit Sandsäcken gesichert. Dank eines Sperrschiebers in Richtung Elbe konnte der Wassereinbruch aus der Kanalisation diesmal vollständig verhindert werden

 

 

Vorsichtsmaßnahme: Die Gullydeckel wurden durch die Werksfeuerwehr verschlossen und mit Sandsäcken gesichert. Dank eines Sperrschiebers in Richtung Elbe konnte der Wassereinbruch aus der Kanalisation diesmal vollständig verhindert werden

 

Natürlich waren dafür eine ganze Reihe an Sicherungsarbeiten erforderlich. Die Geschäftsleitung hielt ständigen Kontakt zu den örtlichen Krisenstäben. Die Werksfeuerwehr sowie Mitarbeiter aus dem Facility-Management kontrollierten Wasserstände, setzten Schutzmaßnahmen um und waren durchgängig mit ihrer Tatkraft und Erfahrung im Einsatz. So wurde der Deich Richtung Elbe verstärkt, erweitert und gesichert. Bis der Scheitelpunkt der Flut am 6. Juni Dresden passiert hatte, wurden fertige Druckeinheiten zur Sicherheit auf den höher gelegenen Mitarbeiterparkplatz verlagert. Keller wurden vorsorglich leergeräumt und die Wasserstände in den Abwassersystemen ständig beobachtet. Durch den Einbau eines Sperrschiebers in Richtung Elbe nach der Flut vor elf Jahren konnte verhindert werden, dass Wasser über die Kanalisation auf das Werksgelände drückte.

Sicherung des elbseitigen Deichs mit Plastikfolie. Am Nachmittag des 5. Juni erreichte ihn das Wasser erstmals. Er war aber auch hoch genug, als die Flut den Scheitelpunkt erreichte

 

 

Sicherung des elbseitigen Deichs mit Plastikfolie. Am Nachmittag des 5. Juni erreichte ihn das Wasser erstmals. Er war aber auch hoch genug, als die Flut den Scheitelpunkt erreichte

 

Am vergangenen Freitag war der Normalzustand auf dem Werksgelände weitgehend wieder hergestellt. Die Kontrollen an den neuralgischen Punkten des Hochwasserschutzes wurden allerdings fortgeführt, bis der Elbepegel auf einen unkritischen Wert sank.

 

Quelle: http://www.kba.com/

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